1959 wurde eine chemische Substanz gefunden, die im Chromatogramm eine malvenfarbene Spur hinterläßt.
Dieser "Malvenfaktor" wurde später bei einer Vielzahl von Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen und bei verhaltensgestörten Kindern im Urin nachgewiesen. Seitdem wurde dieses Phänomen "Malvarie"genannt.
1969 wurde die chemische Struktur des "Malvenfaktors" als "2,4-Dimethyl-3-Ethylpyrrol" (Kryptopyrrol), entschlüsselt.
Seitdem heisst die "Malvarie" Kryptopyrrolurie (KPU). |
Kryptopyrrolurie (KPU, auch Pyrrolurie oder HPU) - das "verborgene Pyrrol im Urin" - ist eine wenig bekannte Stoffwechselstörung, zu der 10% aller Menschen eine genetische Veranlagung haben.
Bricht diese Störung mit ihren vielfältigen Symptomen aus, leidet der Mensch an einer Multisystemerkrankung, die die meisten Ärzte nicht kennen und diagnostizieren können - obwohl dies seit gut 50 Jahren bekannt ist.
Depressionen, Angstzustände, Gelenkschmerzen, ADHS, Allergien, Reizdarm treten in das Leben des Patienten. Unerklärlich und wie aus dem Nichts.
Kryptopyrrolurie kann mit Vitaminen und Spurenelementen wirksam und sanft behandelt werden.
Hier finden Sie vielfältige Informationen zu diesem Thema und die Möglichkeit, sich mit Betroffenen und Fachleuten auszutauschen.
Registrierung und Teilnahme sind kostenfrei.
|
|